Meine Muse Nadin

Aloha meine Brüder und Schwestern. Kekoa lässt entspannt seinen Pinsel über die Leinen wandern. Meine Muse Nadin steht mir Modell und ich bringen sie in jeder erdenklichen Farbe auf Sperrholz oder Leinen. Sie ist so sexy wie sie wie eine übergroße Putte da liegt in ihrem Sessel. Und ich versuche ihre Reizen wie Rubens oder Rembrandt einzufangen. Das Licht ist gesetzt. Eine gelbe Lampe über ihren Kopf beleuchtet ihre Rosa Wangen. Unter ihrer pergamentartigen Haut leuchten blaue Äderchen vom Alkohol und Tabakgenuss. Sie grinst mich mit ihren gelben Zähnen an und ich sage: Göttlich! Das will ich festhalten, diesen Moment der absoluten Hingabe. Sie mir als ihr Maestro und ich ihr als meine Muse. Mit Inbrunst reibe ich die Borsten in die Farbe, kratze damit auf der Leinwand herum. Ziehe Linien in alle Himmelrichtungen Nordsüd, Ostwest. Und sie lässt es sich gut gehen, hat eine Weinflasche entkorkt, die sie aus ihrer Frittenbude mitgenommen hat. Ja, es war etwas besonders, allen Grund mal einen Wein zu trinken. Dick und rot benetzte er ihre Lippen und ich kippte den ganzen roten Topf auf die Leinwand. Drückte Tube über Tube von Rot auf die Staffelei, sodass die Farbe schon auf den Boden kleckerte.


Meine Hände waren voll rot und ich wünschte sie an meinem Kittel ab. Mein Kittel war rot und als ich mich setzte, war auch der Stuhl rot. Nun kann keiner mehr sage, Kekoa könnte nicht malen. Easy sag ich mir, entspann dich mein Freund, wer dieses sagt, hat unrecht. Dank meiner Wurstbilder wachse ich zu einer Art Ikone in der Kunstszene Dortmund heran. Das ist mir nicht wichtig, entspannt gehe ich meines Weges, egal ob ich bekannt bin oder am Strand bin.

11.3.11 15:46

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