Wurstbilder

Aloha meine Freunde, ganz entspannt, könnte ihr nun wieder ein paar Zeilen von easy Kekoa lesen, der sich mit seinen Bildern in der Einkaufsstraße den Arsch abfriert. Aber von irgendetwas muss man ja leben. Wenn da nicht mehr Göttin Nadin wäre. In deren Würstchenbude ich meine Gichtfinger wieder aufwärmen kann. Dazu eine Curry, die sich gepfeffert hat. Das wärmt dich von außen und innen. Nadin versteht es jemanden einzuheizen. Sie würde sich gern auch ein Bild in die Bude hängen, aber ihr fehlt das Geld im Moment. Sie ist selbst ziemlich abgebrannt. Okay, sag ich ihr, jedem Kunden von mir auf der Straße werde ich von der Würstchenbude erzählen, dafür bekomme ich eine Curry in der Woche kostenfrei. Sie ist eine richtige Geschäftsfrau, hat sofort den Braten in der Fritteuse gerochen und eingeschlagen. Abgemacht. So inspiriert von der fülligen Frau in der Bude, habe ich angefangen Würstchen zu malen. Und dicke Frauen anstatt schlanke Palmen am Strand der Karibik.

 

Vielleicht ist es genau das, was sich die Deutschen in das Wohnzimmer hängen wollen, denn wenn ich das richtig überschlage, scheint mein Umsatz etwas gestiegen zu sein. Ist aber eher gefühlt als statistisch bestätigt. Hab bis jetzt noch kein Buch geführt, sollte ich allerdings mit anfangen. Schau meist am Abend ins Portmonee und zähle, was am Tag übrig geblieben ist. Da die Tageseinnahmen sehr schwanke, lege ich mir meist etwas zurück und sehe dann, wie viel ich am Ende des Monats noch als Puffer habe. Der Puffer ist meist bei Null, aber seitdem ich Würste auf die Leinwand bringe, habe ich immer ein paar Fuffis übrig. Easy Kekoa, sage ich mir. Jetzt bloß nicht gierig werden.

4.2.11 15:08

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